Armut. Macht. Flucht. Wie globale Armut und Migration unseren Alltag verändern

Datum/Zeit
Montag - 17.10.2016
10:00 - 16:00

Veranstaltungsort
Verdi-Höfe

Kategorien

Eintritt frei

Kontakt: -



Auszug Flyer

 

Globale Unsicherheit produziert Migration. Menschen flüchten auch zu uns und das verändert unseren Alltag. Ein Alltag, der ohnehin geprägt ist von einer wachsenden Spaltung zwischen Arm und Reich. Das muss nicht sein!

Wie kann der Zugang zu einer sinnvollen und menschenwürdigen Arbeit ermöglicht werden? Wie kann gutes und gemeinsames Wohnen sichergestellt werden? Wie kann eine gute medizinische Versorgung für Menschen mit und ohne Papiere sichergestellt werden? Wie muss unsere Gesellschaft aussehen, damit ein gutes Leben für alle Menschen hier möglich ist?

Diesen Fragen soll auf der diesjährigen Fachtagung nachgegangen werden.

Es gibt wirtschaftliche und politische Alternativen, die eine gerechte Gesellschaft für alle ohne Armut möglich machen. Diese sollen, auch im Rahmen einer Erklärung der Veranstalter, am 17.10., dem Weltarmutstag, vorgestellt und diskutiert werden.

Programm

10:00 Uhr Begrüßung und Grußwort

  • Begrüßung: Detlef Ahting, Landesbezirksleiter ver.di Niedersachsen-Bremen
  • Grußwort: Staatssekertär Jörg Röhmann, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
  • Moderation: Martin Fischer, LAK/Diakonie

10:30 Uhr Input und Diskussion

  • “Globale Ungleichheit, Migration und die Produktion von Armut”
    • Jürgen Maier, Forum Umwelt und Entwicklung, Berlin

11:45 Uhr Abschluss-Erklärung

  • Abschluss-Erklärung der Veranstalter und Hinweise zu den Foren
    • Martin Fischer, LAK/Diakonie

12:00 Uhr Mittagessen

13:00 Uhr Fachforen

  • Forum 1: Menschenwürdige Arbeit für Alle
    • Peter Waldburg, Bereichsleitung Beschäftigungsförderung Landeshauptstadt Hannover
    • Anna-Maria Muhi, Flüchtlingsrat Niedersachsen
    • Lars Niggemeyer, LAK/DGB Niedersachsen
    • Moderation: Arzu Altug, VHS Hannover
  • Forum 2: Gemeinsam gut wohnen
    • Matthias Günther, Eduard Pestel Institut Hannover
    • Dr. Peter Szynka, ZBS Niedersachsen
    • Markus Kießling, LAG Soziale Brennpunkte
    • Moderation: Martin Fischer, LAK/Diakonie
  • Forum 3: Gesundheit ohne Grenzen
    • Dr. Renate Gräfin von Keller, Ärztliche Leiterin Malteser Migranten Medizin (MMM)
    • Werner Mannherz, Initiator und Organisator des Zahnmobils für Obdachlose, Bedürftige und Flüchtlinge
    • Prof. Dr. med. Dipl. Soz.-Päd. Gerhard Trabert, Hochschule RheinMain, Fachbereich Sozialwesen
    • Moderation: Klaus-Dieter Gleitze, LAK
  • Forum 4: Zusammenleben auf Augenhöhe
    • Eva Kern, amikeco-Willkommensinitiative Lüneburg
    • Maissara Saeed, Umbaja e.V.
    • Dr. Susanne Kannenberg, VHS Hannover, Bereichsleitung VHS Chance
    • Julius Matuschik und Sebastian Cunitz, Cameo Projekt – Das Cameo Projekt präsentiert im Rahmen des Fachtags die Fotoausstellung “Gedanken über Gastfreundschaft”. Der syrische Fotograf Najem al Khlaf wird die Tagung aus seiner Perspektive dokumentieren.
    • Moderation: Nils Merten, Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

14:45 Uhr Kaffeepause

15:00 Uhr Abschlussrunde

  • Podiumsdiskussion und Abschluss-Erklärung der Veranstalter
  • Podium:
    • Lars Niggemeyer, LAK/DGB Niedersachsen
    • Renate Geuteer, SPD MdL, Finanzpolitische Sprecherin
    • Reinhold Hilbers, CDU MdL, Finanzpolitischer Sprecher
    • Prof. Dr. Rudolf Hickel, Universität Bremen
    • Moderation: Torben Hildebrandt, Freier Hörfunkjournalist

16:00 Uhr Ende

Organisatorisches

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich bis zum 10.10.2016 an.

Anmeldungen an:

Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V.

Otto-Brenner-Straße 1

30159 Hannover

Tel.: 0511/2790934

E-Mail: merten@rosalux.de

Weitere Infos unter: http://www.nds.rosalux.de/event/56745

Eine gemeinsame Veranstaltung der Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen, Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, AWO, Caritas, DGB, Diakonie, Flüchtlingsrat Niedersachsen, SoVD, Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN), ver.di und der VHS Hannover.