Materialistischer Queerfeminismus – Theorien zu Geschlecht und Sexualität im Kapitalismus (Buchvorstellung mit Friederike Beier)

Datum/Zeit
Donnerstag - 15.02.2024
19:00

Veranstaltungsort
Elchkeller

Kategorien

Eintritt:

Erreichbarkeit mit dem Rollstuhl:

Toiletten, ggf. Umkleideräume:

Kontakt:



Einem materialistischen Queerfeminismus geht es um eine emanzipatorische Theoriebildung für das Verständnis der Rolle von Geschlecht und Sexualität im Kapitalismus – entgegen des vermeintlichen Widerspruchs zwischen Identität und Klasse. Während der feministischen Queertheorie vorgeworfen wird, Kapitalverhältnisse und gesellschaftliche Strukturen nicht mitzudenken, wird die Herstellung von Geschlecht und die Rolle von Sexualität seitens marxistischer Analysen untertheoretisiert. Demgegenüber zeichnet sich ein materialistischer Queerfeminismus durch eine antikapitalistische sowie queerfeministische Theorie und Praxis aus. Im Anschluss an eine Einführung in die Theorien des materialistischen Queerfeminismus werden politische Perspektiven und Utopien einer geschlechtslosen und sorgezentrierten Gesellschaft vorgesellt und diskutiert.

Infos und Leseprobe

Materialistischer Queerfeminismus

Herausgeberin
Friederike Beier (sie/ihr) beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit queerfeministischen, materialistischen und dekolonialen Theorien zu Zeit, Geschlecht und Arbeit. Sie arbeitet im Bereich Gender & Diversity am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Bei Unrast hat sie außerdem die Reihe Theorien und Kämpfe der sozialen Reproduktion herausgegeben.

Moderation: Deborah Sielert