Oberhausen on tour – Preisträger 2018

Datum/Zeit
Donnerstag - 18.04.2019
20:30

Veranstaltungsort
Kino im Sprengel

Kategorien


Kurztext: Alle zwei Jahre schicken die Kurzfilmtage Oberhausen ihre Kurzfilme unter dem Titel „Oberhausen on Tour“ auf Reisen.

Das Programm präsentiert fünf Preisträger-Filme der letztjährigen
Oberhausener Kurzfilmtage 2018, es zeigt sowohl okumentarische wie experimentelle Ansätze.

– LIMERENCE von Oliver Pietsch, Deutschland 2018, 5,5 min., digital
Das Video basiert auf Found Footage Material von duschenden Menschen beider Geschlechter. Es entführt uns in das fremdartige Herz des Kinos. (MuVi-Preis)

– HIROGRAFO von Eva Stefani, Griechenland 2017, 12 min., digital
Molly ist eine Hundefrau, die in der Stadt herumstreunt. Es ist
Nationalfeiertag, und Molly spaziert auf allen Vieren zwischen Paraden, Menschen in Uniform und Aufführungen antiker Theaterstücke umher. Eine ziellose Fahrt durch Athen verdichtet sich zu einer einzigartigen und atmosphärischen Vision der Stadt. (Hauptpreis)

– UM FILME PARA EHUANA von Louise Botkay, Brasilien 2018, 26 min., digital
Im größten Wald der Welt, im Dorf Watorik, lebt eine Yanomami
Gemeinschaft an der Grenze zwischen Brasilien und Venezuela. Wir verbringen Zeit mit der Yanomami Ehuana Yaira und ihrer Familie. In dieser Begegnung erinnert uns die Kraft jeder kleinen Geste daran, dass wir uns inmitten des Waldes und seiner Bewohner befinden. (2. Preis des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen)

– VALEA JIULUI – NOTES von Alexandra Gulea, Deutschland 2018, 13 min., digital
Im Jiu-Tal, einst ein traditionelles rumänisches Industriegebiet, nehmen die Eltern nun lange Wege auf sich, um in den Westen zu gelangen, wo immer sie Arbeitfinden. Sie kommen zu selten zurück. Sie schicken Geld. Ihre Kinder sind wie Waisenkinder. Alexandra Gulea porträtiert die Gegend in melancholischen Bildern und mit lakonischen Voice-Over. (Preis des deutschen Wettbewerbs)

– MAGNIFICENT OBSESSION von Su Zhong, China 2018, 26 min., digital
„Den Film habe ich in fünf Jahren ganz allein fertiggestellt. In jedem
Teil sollen unterschiedliche Gefühle vermittelt werden, doch in allen
geht es um die Besessenheit des modernen China.“ (Zhong Su) Anhand des zeitgenössischen China erzählt der Film von der Suche nach Erkenntnis und dem Verhältnis von Einzelnem und Gemeinschaft. (Preis der ökumenischen Jury)

Trailer: https://player.vimeo.com/video/313142851

Gesamtlänge des Programms 84 Min.