Militarisierung des Gesundheitswesens


Freitag - 30.10.2026, 18:00 - 20:00
UJZ Korn
Eintritt: Eintritt frei
Erreichbarkeit mit dem Rollstuhl: Veranstaltungsräume, Toiletten und ggf. Bar mit dem Rollstuhl erreichbar
Toiletten, ggf. Umkleideräume: aufgeteilt nach flinta*-only und all-gender
Kontakt: keine Angabe
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Veranstaltung mit den Antimilitaristischen Gesundheitsarbeiter*innen

Die rasante Militarisierung der Gesellschaft macht auch vor unserem Gesundheitssystem keinen Halt.

Der vom Berliner Senat vorgestellte „Rahmenplan für Zivile Verteidigung im Bereich Berliner Krankenhäuser“ liest sich wie eine Dystopie. Diskutiert wird, wann Krankenhäuser der Bundeswehr unterstellt werden und wie vermittelt werden kann, dass die Behandlung der Militärs, der zivilen Versorgung vorgezogen werden soll.

Auch bei uns vor der Haustür finden, weniger im Scheinwerferlicht der Öffentlicheit, ähnliche Prozesse statt. Bei Krankenhausneubauten in Niedersachsen sollen Bunker mit eingeplant werden. Die MHH kooperiert mit dem Bundeswehrkrankenhaus Westerstede und baut Übungen von Studis mit der Bundeswehr sowie Vorlesungen von Bundeswehrärzten zu Schuss- und Sprengverletzungen in die Lehre ein.

Im Vortrag wollen wir euch über den Berliner Rahmenplan im Konkreten und die Militarisierung im Gesundheitswesen im Allgemeinen informieren, um dann mit euch in die Diskussion zu gehen.

Dies ist die erste von vielen Veranstaltungen, die auch als Vorbereitung der Proteste gegen die Rüstungsmesse DSEI Germany vom 09.-12. März gedacht sind. Dabei sollen verschiedene Bereiche der Militarisierung kritisiert und diskutiert werden. Mehr Infos dazu in Zukunft unter https://mastodon.social/@no_dsei_h

Freitag, 30.10., 18 Uhr

UJZ Korn