Kämpferischer 1. Mai: Widerstand hat Zukunft – Kapitalismus nicht!

Datum/Zeit
Sonntag - 01.05.2022
15:00

Veranstaltungsort
Weißekreuzplatz

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Nach 2 Jahren Pandemie gibt es niemanden, der nicht die Schnauze voll hat. Als wäre die Krankheitswelle nicht schon belastend genug, mussten wir zusätzlich auch noch ein katastrophales Krisenmanagement der Herrschenden ertragen. Statt konsequentem politischen Handeln im Sinne des Allgemeinwohls gab es Korruptionsskandale, ständige 180-Grad-Wenden und die weitere Zerstörung des Gesundheitssystems und seiner Arbeitskräfte. Kurzfristige Wirtschaftsinteressen standen wie immer vor den Interessen der Mehrheit. Kapitalismus, wie wir ihn kennen und hassen.
Seit einigen Monaten werden wir nun von der sogenannten Fortschrittskoalition regiert. Tatsächlich schreitet diese Regierung fort – und zwar auf dem gleichen Weg wie die Regierungen der letzten Jahrzehnte: Immer mehr Milliarden für Aufrüstung, Umverteilung von unten nach oben und Klimaschutzmaßnahmen, die wenig bringen aber die arbeitende Bevölkerung viel kosten. Kurz: Eine brutale, neoliberale Politik – nur diesmal grün angemalt und progressiv verkleidet.
Auch wenn wir über den deutschen Tellerrand hinaus blicken, zeigt sich immer deutlicher, was wir eigentlich alle schon längst wissen sollten: Dieses System bietet uns keine Zukunft. Was wir brauchen ist Gemeinschaft, Solidarität, Frieden und eine Wirtschaft, die an den Bedürfnissen von Mensch und Umwelt ausgerichtet ist. Was wir kriegen ist Ausbeutung, Krieg, Vereinzelung und Profitmaximierung um jeden Preis.
Im Angesicht der Zukunftslosigkeit dieser Verhältnisse, bietet uns nur der kollektive Widerstand eine Perspektive. Überwinden wir unsere Vorurteile, schließen wir uns mit all unseren Unterschieden zusammen und machen uns auf zum gemeinsamen Kampf für eine wirklich freie und gerechte Zukunft. Eine andere Welt ist möglich und wir kämpfen für sie, bis wir eines Tages die ganze herrschende Klasse vom Thron stoßen und unser Leben in die eigene Hand nehmen.
In diesem Sinne: Heraus zum 1. Mai!
Auf die Straße zum Kampftag der arbeitenden Klasse!