Intersektionalität – Geschichte und Kritik

Datum/Zeit
Dienstag - 30.05.2023
19:00 - 21:30

Veranstaltungsort

Kategorien:

Eintritt: Eintritt frei

Erreichbarkeit mit dem Rollstuhl: Veranstaltungsräume, Toiletten und ggf. Bar mit dem Rollstuhl erreichbar

Toiletten, ggf. Umkleideräume:

Kontakt: kritische-bildung@asta-hannover.de



Im wissenschaftlichen Diskurs um Diskriminierung aber auch in der Praxis gegenwärtiger, vor allem identitätspolitisch geprägter, Bewegungen spielt Intersektionalität eine wichtige Rolle. Dieser interaktive Vortrag führt ein in die Entstehungsgeschichte der Intersektionalitätstheorie sowie auf dessen Rezeption im deutschsprachigen Raum. Schlagworte wie Standpunkttheorie oder Identitäts- und Verbündetenpolitik werden dabei erläutert und in ihrer politischen Ausgestaltung diskutiert.

Neben der historischen Genese der Intersektionalitätstheorie wird diese auch einer kritischen Untersuchung unterzogen: Was genau wird versucht mit dem Konzept der Intersektionalität auszudrücken? Wo tauchen Probleme auf? Und was bedeutet dies für eine gesellschaftsverändernde politische Praxis?

Als Ausblick wird ein marxistisches Verständnis von Ausbeutung und Unterdrückung umrissen, welches sich zum Ziel setzt eine Bewegung aufzubauen, der es gelingt, »alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist« (Karl Marx).

Eleonora Roldán Mendívil ist Politikwissenschaftlerin und Herausgeberin des Sammelbandes „Die Diversität der Ausbeutung. Zur Kritik des herrschenden Antirassismus“ (Dietz Verlag Berlin, 2022). Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Kritik der Politischen Ökonomie, Rassismus- und Geschlechterforschung. Sie lebt in Berlin.

Die Veranstaltung findet digital via Zoom statt. Hier könnt ihr beitreten!

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Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „it’s all about identity?! Kritische Überlegungen zum Verhältnis von Identität & Politik“ des AStA der Leibniz Universität Hannover.

Weitere Informationen finden sich hier oder auf Instagram

In Kooperation mit dem Autonomen Feministischen Kollektiv (AFK) und dem Institut für Soziologie der LUH.