Intergeschlechtlichkeit: eine Einführung mit Michael Rogenz

Datum/Zeit
Donnerstag - 09.12.2021
19:00 - 20:30

Veranstaltungsort
14. OG im Conti-Hochhaus

Kategorien

Eintritt frei

Veranstaltungsräume, Toiletten und ggf. Bar mit dem Rollstuhl erreichbar

binär gegendert



Der Begriff Intergeschlechtlichkeit bezeichnet biologische Besonderheiten bei der Geschlechtsdifferenzierung. Intergeschlechtliche Körper weisen Merkmale von als weiblich und männlich verstandenen Körpern auf. Es handelt sich also um Menschen, deren geschlechtliches Erscheinungsbild von Geburt an, hinsichtlich der Chromosomen, der Keimdrüsen, der Hormonproduktion und der Körperform nicht in die klassischen medizinischen Definitionen von weiblichen und männlichen Körpern passen, sondern scheinbar eine Mischung darstellen. Intergeschlechtliche Menschen sind natürliche Varianten menschlichen Lebens, werden jedoch von der Medizin oft zu „Syndromen“ erklärt. Und das hat gravierende Folgen.
Dieser Workshop lädt dazu ein über die Grenzen des binären Geschlechterbildes hinauszudenken und präsentiert die Basics zum Thema Intergeschlechtlichkeit: Was ist Intergeschlechtlichkeit und wie sehen die Lebensrealitäten von intergeschlechtlichen Menschen aus? Außerdem werden aktuelle Entwicklungen, wie das neue gesetzliche OP-Verbot von intergeschlechtlichen Kindern, thematisiert.
Nach einem 45 minütigen Input wird es die Möglichkeit zur Diskussion geben. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
 
Michael Rogenz ist tätig in der Landeskoordination Inter*, einem Kooperationsprojekt von Intergeschlechtliche Menschen Landesverband Niedersachsen e.V. und dem Queeren Netzwerk Niedersachsen e.V.