Integrier mich am Arsch!

Datum/Zeit
Dienstag - 22.11.2016
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Kulturzentrum Faust, Warenannahme

Kategorien

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Lesung mit Tunay Önder und Imad Mustafa (migrantenstadl)

Sie sind die Stimme mitten aus der Peripherie! Das migrantenstadl geht auf eine Initiative von Tunay Önder und Imad Mustafa zurück. Gesellschaftliche Vorgänge betrachten und interpretieren sie – als Angehörige des akademischen Lumpenproletariats und selbst Sprösslinge arbeitender Gäste – aus einem alternativen Blickwinkel, mit einem alternativen Erfahrungshintergrund. Über fünf Jahre als Blog erfolgreich, versammeln die Autor_innen in dem im Frühjahr 2016 erschienenen Buch „migrantenstadl“ ausgewählte Texte und Collagen sowie bisher unveröffentlichtes Material. Provokative Überschriften, ehrliche Reflektionen, politische Lyrik und Dada: migrantenstadl mischt Politik, Kultur und Migration; es bietet denjenigen ein Forum, die sonst keines haben: Migrant_innen, Gastarbeiter_innen und anderen Marginalisierten. Deren Lebenswelten sind für die Autor_innen Hauptsache, kein Beiwerk. (aus dem Verlagstext)
Wir freuen uns auf eine Lesung voller politisch unkorrekter Worte, steiler Thesen und jeder Menge postmigrantischer Einsichten.

Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Hannover – wer wir sind

Im Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) Hannover engagieren sich Studierende, Lehrende und Praktiker*innen gemeinsam für eine Alternative zum Mainstream der Sozialen Arbeit in Theorie und Praxis. Wir beschäftigen uns aus kritischen Perspektiven mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen hinsichtlich rassistischen Verhältnissen, Geschlechterverhältnissen, Neoliberalismus und lokalen Bedingungen Sozialer Arbeit.
Dabei nehmen wir kommunale Strategien, aktuelle Situationen und Praxen in den Blick, setzen uns selbstreflexiv mit der Rolle Sozialer Arbeit auseinander und suchen nach Interventionsmöglichkeiten in der beruflichen Praxis und Wissensproduktion.
Kontakt: aks-hannover@posteo.de

Mit der Veranstaltungsreihe „Wer eigentlich? Warum, wie und wohin? Kritische Perspektiven auf Soziale Arbeit im Kontext des Integrationsregimes“ wollen wir gemeinsam mit Akteur*innen der Sozialen Arbeit die Rolle und Bedeutung der Profession analysieren, diskutieren und Standards für die Praxis formulieren.
Die Veranstaltungen richten sich an Praktiker*innen, Adressat*innen sowie Studierende und Lehrende der Sozialen Arbeit, ehrenamtliche Unterstützer*innen und andere Interessierte.
In loser Reihenfolge finden von Oktober 2016 bis Februar 2017 vier Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten und an unterschiedlichen Orten statt.