Indigener Widerstand in Südmexiko: Zwischen Militarisierung und Partizipationsmöglichkeit

Datum/Zeit
Mittwoch - 19.06.2024
16:00

Veranstaltungsort
Elchkeller

Kategorien:

Eintritt: keine Angabe

Erreichbarkeit mit dem Rollstuhl:

Toiletten, ggf. Umkleideräume:

Kontakt: keine Angabe



Das Mega-Infrastrukturprojekt „Tren Maya“ im Südosten Mexikos verläuft u.a. durch Naturschutzgebiete und indigene Gemeinden. Von der UN verankerte Partizipationsrechte für indigene Gemeinden wurden dabei größtenteils missachtet und übergangen, während die lokale Flora und Fauna zerstört wird. Darüber hinaus ist die lokale Bevölkerung verstärkter Repression der mexikanischen Nationalgarde ausgesetzt und kämpft für ihr Selbstbestimmungsrecht.

Repräsentant*innen des Regionalen Indigenen Rat aus Xpujil/Mexiko bieten einen Erfahrungsbericht zu den Auswirkungen des Megaprojekts „Tren Maya“ für die lokale Bevölkerung und dem Biosphärenreservat Calakmul in Campeche. Anschließend gibt es eine offene Fragerunde.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Seminarreihe „Es fährt (k)ein Zug durch Yucatán“ statt.

Weitere Informationen: www.ventanaalsur.org

Mit dem Consejo Regional Indígena y Popular de Xpujil/Mexico

https://fclr.asta-hannover.de/

Indigener Widerstand in Südmexiko: Zwischen Militarisierung und Partizipationsmöglichkeit