Identifizierung, Identität, Nicht-Identisches: Psychoanalytische Überlegungen zum Identitätsdenken auf dem Feld der Sexual- und Geschlechterpolitik

Datum/Zeit
Donnerstag - 01.06.2023
19:00 - 21:30

Veranstaltungsort
Elchkeller - Schneiderberg 50, hintere Tür

Kategorien:

Eintritt: Eintritt frei

Erreichbarkeit mit dem Rollstuhl: Veranstaltungsräume, Toiletten und ggf. Bar mit dem Rollstuhl erreichbar

Toiletten, ggf. Umkleideräume:

Kontakt: kritische-bildung@asta-hannover.de



Der Vortrag wird unterschiedliche psychoanalytische Perspektiven auf den Begriff der Identität und verwandte Konzepte wie Identifizierung, Ich-Stärke oder Identitätsdiffusion vorstellen. Zentrale Bezugspunkte werden neben dem Werk Freuds – in dem der Identitätsbegriff (fast) gar nicht vorkommt – der Ich-psychologische Ansatz Erik Erikson, die allgemeine Verführungstheorie Jean Laplanches sowie jüngere Diskussionen über fragmentierte Identitäten in der Postmoderne sein. Vor diesem Hintergrund wird dann skizziert, wie sich identitäre Wünsche in die Politik übersetzen. Exemplarisch soll dies am Identitätsdenken auf dem Feld der Sexual- und Geschlechterpolitik veranschaulicht werden.

Aaron Lahl ist Psychologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der International Psychoanalytic University Berlin und Redakteur der psychoanalytischen Zeitschrift RISS. Er beschäftigt sich vor allem mit sexualwissenschaftlichen und geschlechtertheoretischen Fragen und arbeitet zu verschiedenen Themen in den Bereichen der theoretischen Psychoanalyse, der Geschichte der Psychoanalyse und der Kritischen Theorie.

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Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „it’s all about identity?! Kritische Überlegungen zum Verhältnis von Identität & Politik“ des AStA der Leibniz Universität Hannover.

Weitere Informationen finden sich hier oder auf Instagram

In Kooperation mit dem Autonomen Feministischen Kollektiv (AFK) und dem Institut für Soziologie der LUH.