Donnerstag - 12.03.2026, 19:00
ruine hq
Eintritt: Eintritt frei
Erreichbarkeit mit dem Rollstuhl: Veranstaltungsräume, Toiletten und ggf. Bar mit dem Rollstuhl nicht erreichbar
Toiletten, ggf. Umkleideräume: unisex
Kontakt: keine Angabe
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Wenn Verhältnisse kippen, ob aus politischen oder Klimagründen oder anderen, trifft das auch uns in Hannover. Aber wie? Was funktioniert dann nicht mehr, was gibt es nicht mehr, welche Menschen sind am stärksten gefährdet? Und die wichtigste Frage: Können wir jetzt schon (oder: noch?) dafür sorgen, solch ein Zusammenbrechen „besser“ oder „gerechter“ zu machen?
Wir starten den Abend mit einem kurzen Input zu Occupy Sandy. Dieser wird einen Eindruck davon vermitteln, was möglich ist, wenn Menschen auf massive plötzliche Zerstörung vorbereitet sind. Wenn sie bereits organisiert, gut vernetzt und bereit sind.
Im Anschluss stellt sich Kollapsvernetzung Hannover vor – initiiert von Menschen aus verschiedenen Kontexten in Hannover (u.a. Klimagerechtigkeitsbewegung & Kultur), die jetzt, da sich die Welt zweifelsfrei auf (Klima-)Kollapskurs befindet, weiter für Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenrechte aktiv sind. Sich aber der im öffentlichen Diskurs verdrängten Realität stellen: Was wir haben, wie wir leben, wird so nicht bleiben. Aber wie es wird, wenn etwa Infrastruktur und „Normalität“ zusammenbrechen, hängt davon ab, ob wir uns jetzt organisieren, vernetzen und kümmern.
Im Austausch mit euch heißt die Frage: Wie und wo fangen wir an?
Diese erste Impulsveranstaltung findet im Rahmen von sofvo statt und ist eine gemeinsame Veranstaltung vom ruine hq sowie der Kollapsvernetzung Hannover.