Erneute Sammelabschiebung nach Pakistan – Demonstration gegen die mörderische Abschiebepraxis

Datum/Zeit
Dienstag - 19.10.2021
16:30

Veranstaltungsort
Flughafen Langenhagen

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Aktuelle Infos:
Die Sammelabschiebung nach Pakistan wird nicht von Hannover-Langenhagen, sondern von Düsseldorf aus stattfinden. Die Demonstration am Flughafen Hannover-Langenhagen am 19.10.2021 um 16:30 Uhr findet trotzdem statt!
Über den Flughafen Hannover-Langenhagen werden regelmäßig Sammelabschiebungen durchgeführt. So fand z.B. am 18.05.2021 eine Sammelabschiebung nach Pakistan und noch am 06.07.2021 eine Sammelabschiebung nach Afghanistan statt. Deshalb wollen wir morgen am Flughafen Hannover Langenhagen zeigen, was wir von der mörderischen Abschiebepraxis halten.
Ob vom Flughafen Hannover-Langenhagen oder einem anderen Flughafen: Abschiebungen nach Pakistan sind menschenverachtend!

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+++ Erneute Sammelabschiebung nach Pakistan
+++ Demonstration gegen die mörderische Abschiebepraxis
+++ 19.10.21 um 16:30 Uhr am Flughafen Langenhagen

Erneut wird am Dienstag, dem 19.10.21 eine Sammelabschiebung nach Pakistan stattfinden. Wieder einmal wird der deutsche Staat Menschen in ein Land verschleppen, in dem Menschen der Tod droht. Immer wieder warnen verschiedene Menschenrechtsorganisationen vor der dramatischen Lage in Pakistan. Minderheiten werden verfolgt und Oppositionelle verschwinden. Berichten zufolge kam es in Pakistan wiederholt zu Zerstörungen von Moscheen. Internetseiten der Ahmadis, eine religiöse Minderheit, wurden durch die pakistanische Regierung gesperrt. Verfolgt werden auch andere religiöse Minderheiten, wie beispielsweise Christen, die wegen Nichtigkeiten unter dem Blasphemie-Paragraphen angeklagt werden können – bei Verurteilung droht ihnen die Todesstrafe. Klar ist: Pakistan ist nicht sicher! Stoppt diese Abschiebung JETZT!

Kommt am Dienstag um 16:30 Uhr zum Flughafen Langenhagen (Hannover) und setzt mit uns ein lautstarkes und wütendes Zeichen gegen die mörderische Abschiebepraxis Deutschlands! Lasst uns deutlich machen, dass wir diesen Normalzustand niemals akzeptieren werden. Wir wünschen uns eine Welt, in der niemand gezwungen ist zu flüchten und kämpfen für eine Welt, die nicht auf Ausbeutung und rassistischer Kontinuität fußt. Wir fordern ein Bleiberecht für alle und werden eben diese Forderungen laut und entschlossen auf die Straße tragen!