Die Zukunft sozialer Rechte – Sozialeigentum als Vergesellschaftung von Sozialpolitik


Dienstag - 13.10.2026, 19:00 - 21:30
kargah e.V.
Eintritt: Eintritt frei
Erreichbarkeit mit dem Rollstuhl: Veranstaltungsräume, Toiletten und ggf. Bar mit dem Rollstuhl erreichbar
Toiletten, ggf. Umkleideräume: unisex
Kontakt: keine Angabe
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Angesichts multipler Krisendynamiken wird gegenwärtig um eine Neuausrichtung des Kapitalismus gerungen. Dabei geht es grundlegend um das Verhältnis von (Privat-)Eigentum, Demokratie und sozialen Rechten. Zugleich bleibt die Eigentumsfrage eine auffällige Leerstelle der Sozialpolitik- und Wohlfahrtsstaatsforschung, aber auch der einschlägigen politischen Praxis. Seit Jahrzehnten wird die Frage der Ressourcenverteilung gegenüber der Verfügungs- und Gestaltungsmacht priorisiert, die mit Eigentum verbunden ist. Eigentümer*innen besitzen aber nicht nur materielle Ressourcen wie Geld, Immobilien, Aktien oder Produktionsmittel, sie treffen auch weitreichende Entscheidungen, von denen viele betroffen sind, die ohne Mitsprache bleiben.

Ausgehend von den Arbeiten des französischen Soziologen Robert Castels entwirft der Beitrag ein Konzept des Sozialeigentums, das sowohl Transferleistungen (z.B. Rente oder Arbeitslosengeld) als auch das Kollektiveigentum an öffentlichen Infrastrukturen (z.B. Bildung, Kultureinrichtungen, Nah- und Fernverkehr) umfasst. Zugleich lenkt diese Konzeption von Sozialeigentum den Blick auf die Demokratisierung der Gestaltungsmacht und diskutiert die Chancen und Herausforderungen einer vergesellschafteten Sozialpolitik.

Für den Zugang mit Rollstuhl, bitte vorher den Besuch ankündigen oder sich dort bei jemensch bemerkbar machen, wir haben eine Rampe für den kleinen Türabsatz.

Toiletten sind auch mit Rollstuhl zu erreichebar, aber eng. (keine Behindertentoilette)

Vor dem Vortrag informieren wir kurz über die Initiative „Hannover sagt Nein zur Bezahlkarte“. Wenn ihr den Tausch von Gutscheinen solidarisch unterstützen möchtet, bringt bitte Bargeld mit.

Eure Solidarität zählt: Jeder Beitrag hilft, die Initiative zu stärken und ein Zeichen gegen die Bezahlkarte zu setzen.