DARK SPRING

Datum/Zeit
Samstag - 20.05.2017
20:30

Veranstaltungsort
Kino im Sprengel

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von Ingemo Engström, BRD 1970, 92 min., 16mm
Kamera: Bernd Fiedler, Ton: Gerhard Theuring
Mit Edda Köchl, Ilona Schult, Irene Wittek, Klara Zet (Katrin Seybold), Ingemo Engström

# Zu Gast sind Bernd Fiedler und evtl. Ingemo Engström (angefragt)

Kurztext: DARK SPRING ist der Film einer Frau – ein Film über Liebesutopien und Emanzipationswünsche von Frauen im Jahr 1970.

Ein Film über Liebesutopien von Frauen. Gezeigt wird das Déjà-vu-Erlebnis einer Frau, die am Ende einer fixierten und am Anfang einer utopischen Liebesbeziehung steht. Es werden Begegnungen mit anderen Frauen gezeigt, die in großen Passagen des Films über ihre Liebesverhältnisse und über mögliche Formen des Zusammenlebens reflektieren. Ihre Aussagen sind authentisch auch dann, wenn sie in einem Inszenierungszusammenhang stehen. Der Widerspruch zwischen den arrangierten Tableaus und der Spontanität der Texte ist beabsichtigt. So entstand ein Film mit fiktiven und dokumentarischen Passagen, ein Film, in dem man sehen kann, was geschieht, wenn man jemanden aussprechen lässt (bis die Filmrolle ausläuft und noch länger). (Text: HFF München)

“Heute, wo von überall vom Film Aufklärung, gesellschaftliche Relevanz und dergleichen verlangt wird, also Belehrung, Besserwisserei und Indoktrinierung auf Teufel komm raus, und schon lange nicht mehr gefragt wird, was denn Film zu leisten imstande ist, würde dieser Film auch dann Gegenstand von Aggressionen sein, wenn es in ihm nicht vor allem um Frauen ginge. Es genügt, dass er nicht vorgibt, etwas besser zu wissen, und schon schlägt man auf ihn ein.” (Joachim von Mengershausen, 1970).

Der Film entstand als Abschlussfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München, an der Ingemo Engström ab 1967 studierte.

Eintritt 5 Euro, HannoverAktivPass 2,50 Euro