Ausstellung “Rojava – Frühling der Frauen”

Datum/Zeit
Dienstag - 31.08.2021 - Montag - 06.09.2021
10:00 - 20:00

Veranstaltungsort
Klimacamp Hannover

Kategorien

Eintritt frei



Rojava bedeutet in der kurdischen Sprache „Westen“ und bezeichnet die westlichen Gebiete von Kurdistan, die in Nord-Syrien liegen.
Rojava umfasst drei Kantone Efrîn, Kobane und Cizîre. 2018 und 2019 wurde Nordsyrien von der Türkei angegriffen. Efrin, Serê Kaniyê und Gire Spî sind jetzt von islamistischen Söldnern besetzt.
Als der „arabische Frühling“ in Syrien begann, entschieden sich die Kurd*innen im Norden des Landes sich von der jahrzehntelangen Unterdrückung des Baath Regimes zu befreien, den Aufbau des Demokratischen Konföderalismus.
Das Modell wurde von Abdullah Öcalan als konzeptioneller Vorschlag für ein konföderales, friedliches Zusammenleben der zahlreichen Völker und Religionen im Mittleren Osten entwickelt, indem die Gleichberechtigung von Ethnien, Religionen und Geschlechtern anstrebt wird, die solidarisch und ökologisch wirtschaften.
Die gesellschaftliche Organisierung im Demokratischen Konföderalismus ist die Selbstverwaltung, organisiert über paritätisch besetzte Kommunen und Räte.
Dabei spielen die Frauen eine ganz wesentliche und besonders fortschrittliche Rolle, durch die das gesellschaftliche Leben geprägt wird und neue Lebenskonzepte möglich werden.
Die Ausstellung Frühling der Frauen ist aus einer Reise nach Rojava mit der Frauenstiftung WJAR im Dezember 2015 entstanden. Ziel war es, den Aufbau der demokratischen Autonomie in Rojava / Nordostsyrien und vor allem den Aufbau und die Arbeit der Frauenstrukturen sichtbar zu machen.
Die Ausstellung Frühling der Frauen ist aus einer Reise nach Rojava mit der Frauenstiftung WJAR im Dezember 2015 entstanden. Ziel war es, den Aufbau der demokratischen Autonomie in Rojava / Nordostsyrien und vor allem den Aufbau und die Arbeit der Frauenstrukturen sichtbar zu machen.