Workshop zu israelbezogenem Antisemitismus – „Wenn Israel gesagt aber Juden gemeint sind“

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Dienstag - 06.06.2023, 16:00 - 19:00

Eintritt: Eintritt frei
Erreichbarkeit mit dem Rollstuhl:
Toiletten, ggf. Umkleideräume:
Kontakt: polbil@asta-hannover.de
iCal-Export: iCal

RIAS Niedersachsen in Kooperation mit dem AStA Hannover

Verschärft sich wieder einmal die Lage des Israelisch-Palästinensischen Konflikts dann hat dies auch Einfluss auf das Leben von Jüdinnen und Juden weltweit. Sehr deutlich wurde dies zuletzt im Mai 2021 als es im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen in Israel überall in Deutschland zu Kundgebungen und Demonstrationen kam. Begleitet wurden diese von zahlreichen antisemitischen Vorfällen. Doch auch abseits solcher Veranstaltungen wurden und werden Jüdinnen und Juden zum Ziel des israelbezogenen Antisemitismus. Ebenso aufgeheizt wird in Deutschland dann darüber diskutiert wann Veranstaltungen oder Aussagen die sich gegen Israel richten als antisemitisch zu deuten seien und wann es sich um legitime „Kritik“ handele. Dabei kann leicht der Eindruck entstehen, die Deutung was antisemitisch sei, wäre je nach politischer Ausrichtung oder persönlicher Einstellung zum Konflikt frei wählbar oder die Wahrheit liege irgendwo dazwischen.

Um dieser scheinbar willkürlichen Diskrepanz zu begegnen soll in dem Workshop erläutert werden wie antisemitische Motive in der Diskussion um den jüdischen Staat wirken. Handelt es sich hierbei um eine neue Entwicklung oder einfach um die moderne Auflage eines alten Ressentiments? Was genau verbindet Antisemitismus und Antizionismus? Und wie kann gegen Antisemitismus vorgegangen werden? Antworten auf diese Fragen sollen in dem Workshop gemeinsam erarbeitet und diskutiert werden.

Ort auf Nachfrage