SOfA (Solidarischer Ort für Alle)


Samstag - 12.09.2026, Ganztägig
Weißekreuzplatz
Eintritt: Eintritt frei
Erreichbarkeit mit dem Rollstuhl: Veranstaltungsräume, Toiletten und ggf. Bar mit dem Rollstuhl erreichbar
Toiletten, ggf. Umkleideräume: unisex
Kontakt: platzfuersolidaritaet@systemli.org
iCal-Export: iCal

Solidarischer Ort für Alle

Tagesplan für den 12.09. 

10 Uhr Workshop Stadtteilorganisation (Nordstadt solidarisch

12 Uhr Lieber lebendig als gebändigt – Für Teilhabe und Inklusion (Selbstbestimmt leben)

Die Möglichkeit ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen ist ein Menschenrecht, das niemandem vorenthalten werden darf. Zugleich aber erleben Menschen mit Behinderungen immer wieder, dass ihre Teilhabemöglichkeiten an Barrieren scheitern und notwendige Unterstützungsleistungen unter Finanzierungsvorbehalt gestellt, also nicht garantiert werden. Da wundert es kaum, dass der Bundeskanzler erklärt, man könne sich die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen nicht mehr leisten. Doch Teilhabe und Inklusion sind Menschenrechte. Sie preiszugeben würde für viele Menschen Isolation und Ausgrenzung bedeuten. Deshalb wollen wir in diesem Workshop bestehende Formen der Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen identifizieren und gemeinsam darüber nachdenken, wie sie zu überwinden sind. Dabei wollen wir auch einen Blick in die Geschichte der Behindertenbewegung werfen, um zu überprüfen, welche Erfahrungen für aktuelle Kämpfe um eine solidarische Gesellschaft nutzbar zu machen sind.

15 Uhr Workshop Militarisierung (YUNA)

Wie kriegstüchtig sollen wir eigentlich werden? Die Debatte um die Bundeswehr, Wehrpflicht und Aufrüstung ist längst wieder mitten in unserer Gesellschaft angekommen. Doch was bedeutet „Kriegstüchtigkeit“ konkret – und was verändert sich dadurch für uns und unsere Zukunft? Wir wollen gemeinsam diskutieren, kritisch nachfragen und verschiedene Perspektiven auf die aktuelle Politik werfen.

Ab 17 Uhr Fertig, Los! Abendprogramm

17 Uhr Livemusik (Kaktus ist kein Beruf, Christian Fahrenheit)
18 Uhr Austausch und Ausblick
19 Uhr gemeinsames Essen
19:30 Uhr Lesung: Stimmen von Geflüchteten
20 Uhr Jam Session und offene Bühne

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Wenn die Faschisierung weiter voranschreitet, brauchen wir mehr als einen Abend der Empörung. Wir brauchen Orte, an denen wir zusammenkommen, uns kennenlernen, diskutieren und gemeinsam aktiv werden.

Deshalb heißt es vom 6.-12. September: Platz nehmen!

Wir wollen in Hannover einen Ort schaffen, an dem antifaschistische und solidarische Praxis konkret erlebbar wird.

Für Menschen, die schon lange aktiv sind.
Für Menschen, die sich gerade erst auf den Weg machen.
Für alle, die sich angesichts der Entwicklungen nicht ohnmächtig zurückziehen wollen.

KOMM VORBEI. NIMM PLATZ.


SOfA (Solidarischer Ort für Alle)