Männlichkeit in der Krise

Datum/Zeit
Montag - 25.04.2016
19:00

Veranstaltungsort
Kulturzentrum Pavillon

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Eintritt frei

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Zur Sozialpsychologie von Sexismus, Fremdenhass und Gewaltbereitschaft

Aktuell zeichnen sich reaktionäre Bewegungen dadurch aus, dass sie
dominiert sind von gewaltvoller Männlichkeit. Wie entsteht Männlichkeit
bzw. wie wird sie in Gesellschaften mit männlicher Vorherrschaft sozial
konstruiert? Warum äußert sie sich in Krisenzeiten besonders häufig
gewaltförmig? Wie lässt sich erklären, dass vor allem marginalisierte
Gruppen negativ von dieser Gewalt betroffen sind? Und was hat das alles
mit Pegida, Bürgerwehren, Heidenau, dem Aufstieg der AfD oder auch den
Ereignissen der Kölner Silvesternacht zu tun?

Diese u.a. Fragen besprechen wir mit Prof. Dr. Rolf Pohl/Institut für
Soziologie, Uni Hannover. Er ist Koordinator der AG politische
Psychologie und publiziert regelmäßig zu Fragen von Männlichkeit, u.a.
ist er Autor des Buches „Feindbild Frau“.