Ensōs – japanische Tuschezeichnungen

Datum/Zeit
Samstag - 18.05.2019 - Freitag - 14.06.2019
Ganztägig

Veranstaltungsort
Día. – Raum für Automedialität

Kategorien

gegen Spende


Vernissage

Ensōs – japanische Tuschezeichnungen (Vernissage)

Ensōs sind Tuschezeichnungen, die durch einen einzelnen, nicht abgesetzten Pinselstrich entstehen. Sie haben ihren Ursprung in der japanischen Kalligraphie und stehen mit dem Zen-Buddhismus in Verbindung: Sowohl das Zeichnen als auch das Betrachten sind ein Moment von Klarheit und Kontemplation. Die Ausstellung zeigt Ensōs des niedersächsischen Künstlers Paul Kemp, a.k.a. Martin Spieß (*1981). Er malt abstrakt und kalligraphisch und ist außerdem bekannt als Schriftsteller und Musiker.

Textsklaven. (Lesung und Musik)

Zwei Autoren, eine Gitarre und eine Menge Bier. Wenn Jan Fischer und Martin Spieß lesen, ist das weit entfernt von andachtsvoller Duldungsstarre in staubigem Literaturhaus-Flair. Stattdessen zeigen die beiden Autoren, was Literatur sein kann: Witzig, gewagt, traurig, laut, leise, ein wenig anarchisch und tolerant gegenüber Zwischenrufen. Jan Fischer stellt unter anderem seinen im Spätsommer 2018 bei mikrotext erschienenen Essay Bahnhof. Ein Ort vor. Martin Spieß liest unter anderem aus seinem 2016 bei Birnbaum erschienenen Kurzgeschichtenband Ich dreh mich lieber noch mal um und bin weit, weit weg und aus seinem im Februar 2017 bei Culturbooks erschienenen Roman Und bis es so weit ist, gibt es Eiscreme. Außerdem stellt Spieß Songs seines Indierock-Soloprojektes Vorband vor, über das Mescaline Injection schrieb: „Echter Wohlklang angesichts des Mainstream-Poplärms.“

Pressestimmen:

„Gäbe es einen Preis für beste erste Sätze, hätte Spieß ihn wohl gewonnen.“ (Weser-Kurier über Martin Spieß’ Kurzgeschichtenband Weiter Weg)

„Äußerst anspruchsvoll geschrieben bringt Fischers Novelle einen dazu, die Wirren im eigenen Kopf aufdröseln zu wollen. Genial!“ (Alexandra Bahr in ROCKS über Jan Fischers Novelle Ihr Pixelherz)

Ausstellung

Sonntag bis Freitag | 19.05.-14.06.19 | mittwochs & samstags, 13-19 Uhr | frei, Spenden erwünscht

Ensōs sind Tuschezeichnungen, die durch einen einzelnen, nicht abgesetzten Pinselstrich entstehen. Sie haben ihren Ursprung in der japanischen Kalligraphie und stehen mit dem Zen-Buddhismus in Verbindung: Sowohl das Zeichnen als auch das Betrachten sind ein Moment von Klarheit und Kontemplation. Die Ausstellung zeigt Ensōs des niedersächsischen Künstlers Paul Kemp, a.k.a. Martin Spieß (*1981). Er malt abstrakt und kalligraphisch und ist außerdem bekannt als Schriftsteller und Musiker.

Der Künstler ist selbst vor Ort und zeigt seine Ausstellung: am Mittwoch, 12.06., und Freitag, 14.06., jeweils zwischen 13-19 Uhr.

Finissage

Freitag | 14.06.19 | 19 Uhr | frei, Spenden erwünscht

Textsklaven. (Lesung und Musik)

Aller guten Dinge sind zwei: nach der Vernissage kehren Jan Fischer und Martin Spieß mit alternativem Programm zurück. Und wieder gilt: Zwei Autoren, eine Gitarre und eine Menge Bier. Wenn Jan Fischer und Martin Spieß lesen, ist das weit entfernt von andachtsvoller Duldungsstarre in staubigem Literaturhaus-Flair. Stattdessen zeigen die beiden Autoren, was Literatur sein kann: Witzig, gewagt, traurig, laut, leise, ein wenig anarchisch und tolerant gegenüber Zwischenrufen. Jan Fischer stellt unter anderem seinen im Spätsommer 2018 bei mikrotext erschienenen Essay Bahnhof. Ein Ort vor. Martin Spieß liest unter anderem aus seinem 2016 bei Birnbaum erschienenen Kurzgeschichtenband Ich dreh mich lieber noch mal um und bin weit, weit weg und aus seinem im Februar 2017 bei Culturbooks erschienenen Roman Und bis es so weit ist, gibt es Eiscreme. Außerdem stellt Spieß Songs seines Indierock-Soloprojektes Vorband vor, über das Mescaline Injection schrieb: „Echter Wohlklang angesichts des Mainstream-Poplärms.“