Jenseits der Fabrik


Donnerstag - 04.06.2026, 18:00
Rotation in den ver.di Höfen Goseriede 10 30159 Hannover
Eintritt: keine Angabe
Erreichbarkeit mit dem Rollstuhl:
Toiletten, ggf. Umkleideräume:
Kontakt: keine Angabe
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Wie kann eine radikal-emanzipatorische Transformation ‚von unten‘ konkret aussehen? Und welche Bedeutung hat dabei die Selbstorganisierung von Arbeiter*innen?

Vor fast fünf Jahren wurden die Industriearbeiter*innen von GKN Driveline bei Florenz entlassen. Bis heute halten sie ihre Fabrik besetzt und kämpfen für ihr Recht auf sozial und ökologisch nachhaltige Arbeit. Mithilfe eines Reindustrialisierungsplans wollen sie die sozial-ökologische und demokratische Umstellung der Produktion (Konversion) umsetzen. Doch obwohl eine Gesetzesgrundlage für die Enteignung und die kollektive Weiterführung der Fabrik existiert und das Vorhaben großen Rückhalt in der Bevölkerung genießt, bleiben die Politik und die großen Gewerkschaftsorganisationen in Italien weitestgehend untätig. Während sich die Krisen weiter zuspitzen, zeigt das Collettivo di Fabbrica, dass es eine Alternative zu traditioneller gewerkschaftlicher Organisierung gibt.

In dem Vortrag soll der außergewöhnliche Kampf des Fabrikkollektivs insbesondere mit Blick auf sein breites Solidaritätsnetzwerk vorgestellt und im Anschluss als Wegweiser für den Aufbau zukünftiger klassenkämpferischer Arbeiter*innenbewegungen diskutiert werden.

(Quelle: AStA Uni Hannover)


Jenseits der Fabrik