Feministische Utopien in Rojava – Was wir daraus lernen können mit NAV-DEM


Dienstag - 03.11.2026, 17:30 - 20:00
Schneiderberg 50, Raum 005
Eintritt: Eintritt frei
Erreichbarkeit mit dem Rollstuhl: Veranstaltungsräume, Toiletten und ggf. Bar mit dem Rollstuhl erreichbar
Toiletten, ggf. Umkleideräume: aufgeteilt nach flinta*-only und all-gender
Kontakt: keine Angabe
iCal-Export: iCal

Organisiert vom AStA der LUH als Teil der Alternativen Orientrierungswochen – Welcome to the Trouble

📆 Di, 03.11.2026
🕐 17:30 Uhr
📍Schneiderberg 50, Raum 005

Syrien befindet sich nach dem Sturz des Assad-Regimes in einem tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Umbruch. Mit Ahmed al-Scharaa, dem Anführer der Hay‘at Tahrir al-Sham (HTS), steht eine neue politische Führung an der Spitze des Landes. Gleichzeitig steht die Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien (DAANES/Rojava) vor der Herausforderung, ihre politischen und gesellschaftlichen Errungenschaften in einem neuen syrischen Staatsgefüge zu bewahren. Eine zentrale Frage dabei ist die Zukunft der Frauenrechte und der feministischen Selbstorganisation. Die Frauenbewegung in Rojava hat in den vergangenen Jahren Strukturen geschaffen, die auf Geschlechtergerechtigkeit, politischer Teilhabe, Selbstorganisation und gesellschaftlicher Selbstbestimmung beruhen. Frauen organisieren sich eigenständig, übernehmen politische Verantwortung und entwickeln eigene Bildungs-, Wirt schafts- und Schutzstrukturen. Welche Bedeutung haben diese Erfahrungen für die Zukunft Syriens? Kann die feministische Organisierung in Rojava ein Modell für eine demokratische und gleichberechtigte Gesellschaft sein? Und was können wir aus diesen Erfahrungen für unsere eigenen Kämpfe und Vorstellungen von einer gerechteren Gesellschaft lernen? Im Mittelpunkt der Veranstaltung als Vortrag und/oder Liveschaltung nach Rojava stehen Einblicke in die Frauenbefreiungsbewegung in Rojava und das Frauendorf Jinwar. Wir wollen über die konkreten Erfahrungen, Erfolge, aber auch die Herausforderungen und Widersprüche einer feministischen Gesellschaftsvision sprechen und diskutieren, welche Impulse wir für uns vor Ort mitnehmen können.