1800 Tage ohne Bildung – Veranstaltung macht auf Genderapartheid in Afghanistan aufmerksam


Donnerstag - 13.08.2026, 19:00
ZeitZentrum Zivilcourage
Eintritt: Eintritt frei
Erreichbarkeit mit dem Rollstuhl:
Toiletten, ggf. Umkleideräume:
Kontakt: keine Angabe
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Seit inzwischen fünf Jahren bleibt Millionen Mädchen und Frauen in Afghanistan der Zugang zu Bildung verwehrt. Was mit dem Verbot des Schulbesuchs für ältere Schülerinnen begann, hat sich zu einer systematischen Ausgrenzung entwickelt, die viele internationale Organisationen als Form der Genderapartheid bewerten. Welche Folgen diese Politik für die Betroffenen hat und welche Verantwortung die internationale Gemeinschaft trägt, steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung am Donnerstag, 13. August 2026, um 19 Uhr im ZeitZentrum Zivilcourage (Theodor-Lessing-Platz 1a, Hannover). Der Eintritt ist frei.

Unter dem Titel „1800 Tage ohne Bildung – Genderapartheid in Afghanistan“ laden die Aktivistin Trina Mansoor und Amnesty International Bezirk Hannover zu einem Podiumsgespräch ein. Die Veranstaltung beleuchtet die menschenrechtlichen, historischen, politischen und psychosozialen Dimensionen der systematischen Bildungsverweigerung. Dabei werden persönliche Erfahrungen ebenso thematisiert wie Fragen nach Solidarität, politischer Verantwortung und konkreten Handlungsmöglichkeiten.

Zu den Podiumsgästinnen gehören Eva Beyer von der Kabul Luftbrücke, Farangis Sawgand, Poetin, ehemalige Abgeordnete des afghanischen Parlaments und Mitbegründerin des afghanischen Stammtischs in Kiel, sowie die Aktivistin Trina Mansoor.

Die Veranstaltung entsteht in Kooperation mit Amnesty International Hannover und dem ZeitZentrum Zivilcourage und richtet sich an alle Interessierten, die sich über die aktuelle Situation in Afghanistan informieren und mit den Auswirkungen der anhaltenden Diskriminierung von Frauen und Mädchen auseinandersetzen möchten.


1800 Tage ohne Bildung – Veranstaltung macht auf Genderapartheid in Afghanistan aufmerksam