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 sierung-und-kommodifizierung-des-feminismus-im-spaetkapitalismus-von-debor
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SUMMARY:Vortrag: Frida oder Kahlo- Entpolitisierung und Kommodifizierung de
 s Feminismus im Spätkapitalismus von Debora Eller
DESCRIPTION:2016 forderte die britische Soziologin Rosalind Gill in einem M
 anifest die kritische Auseinandersetzung mit einem Phänomen\, welches sie
  und einige Autorinnen vor ihr als den Postfeminismus identifizierten. Der
  Begriff des Postfeminismus stellt eine akademische Fremdbezeichnung und A
 nalysehaltung dar\, denn das Phänomen selbst bedient sich anderer Begriff
 lichkeiten\, welche häufig seinen individualistischen Fokus betonen oder 
 direkte Bezüge zum Feminismus herstellen sollen. Die Sphäre des Postfemi
 nismus ist die der Konsumkultur und seine Ausformungen die der Kulturgüte
 r. In ihm werden junge weibliche Subjekte als Konsumentinnen adressiert un
 d mit gleichförmigen Produkten beliefert\, welche ideologisch aufgeladen 
 sind. Da der Postfeminismus in der Westlichen Welt zu verorten ist\, liegt
  ihm jene Ideologie zugrunde\, welche hier vorherrschend ist: Eine instrum
 entelle Vernunft innerhalb kapitalistischer Produktionsverhältnisse und d
 aran anknüpfend die neoliberale Anrufung des Subjektes als „unternehmer
 isches Selbst“. Zentrale Forderungen des Second-Wave-Feminismus wurden n
 icht eingelöst und so bewegt sich auch noch der Postfeminismus innerhalb 
 patriarchaler Herrschaftsverhältnisse\, obwohl Feminismus in der Popkultu
 r immer wieder behauptet wird. Einzelne berühmte Persönlichkeiten fungie
 ren als Träger*innen und Multipliaktor*innen des Postfeminismus\, werden 
 ikonisiert und als feministisches Vorbild stilisiert und vermarktet. Der V
 ortrag stellt die Frage\, wie sich solch eine Entpolitisierung und Verware
 nförmlichung des Feminismus im Spätkapitalismus vollzieht. Als Beispiel 
 wird die Rezeption der Künstlerin Frida Kahlo herangezogen. 
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