BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//7.2.3.1//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:7130@rauszeit-termine.org
DTSTART:20210214T083000Z
DTEND:20210214T120000Z
DTSTAMP:20210212T141412Z
URL:https://rauszeit-termine.org/events/solidarisch-durch-die-krise-statt-
 rechte-hetze-und-verschwoerungsmythen/
SUMMARY:Solidarisch durch die Krise - statt rechte Hetze und Verschwörungs
 mythen!
DESCRIPTION:\nSolidarisch durch die Krise\, statt rechte Hetze und Verschw
 örungsmythen\nSonntag - 12.30 Uhr - Busstation Luise-Finke-Weg (beim Gäs
 teeingang des Stadions)*\n\n\nVor über einem Jahr gab es in Deutschland d
 en ersten Corona-Fall. Seitdem Versucht die Bundesregierung die Pandemie m
 it Lockdowns\, Ausgangssperren\, Maskenpflicht und einer -bisher eher schl
 echt laufenden – Impfkampagne zu bekämpfen. Dass es dabei nicht darum g
 eht möglichst alle Menschen zu schützen\, sondern viel eher darum die Wi
 rtschaft möglichst gut am Laufen zu halten\, wird von vielen Politiker*in
 nen nicht mal mehr abgestritten.\nDer staatlich vorgegebene Slogan „stay
  home\, stay safe“ wird nur solange umgesetzt\, solange es in den Plan d
 er Profitmaximierung passt. Viele Menschen können nicht einfach ins Homeo
 ffice geschickt werden. Ob Arbeiter*innen im Supermarkt\, im Care-Bereich\
 , in den Fabriken und Schlachthöfen. Sie alle werden genötigt\, trotz Pa
 ndemie\, zur Arbeit zu kommen. Unabhängig davon ob Abstands- und andere H
 ygieneregeln umgesetzt werden können. Profit über Menschenleben.\nUnd zu
 gleich haben diese Menschen immerhin noch einen Job. Viele die im Kultur o
 der Gastrobereich tätig sind\, sind momentan arbeitslos. Hilfe bekommen s
 ie wenig bis gar keine. Hier wird ein weiteres Mal deutlich: Die Einschrä
 nkungen betreffen vor allem persönliche Freiheiten. Während jeden Morgen
  mit der überfüllten Bahn zur Arbeit fahren okay ist\, ist ein Besuch im
  Museum nicht okay. Die einzig erwünschte Freizeitgestaltung ist der Kons
 um (aber auch hier bitte online).\nDie Ungerechtigkeiten des kapitalistisc
 hen Systems werden durch die aktuelle Situation weiter verstärkt. Mensche
 n\, die bisher in unserer Gesellschaft unsichtbar gemacht wurden\, werden 
 weiter unterdrückt und ihre Lebensbedingungen zunehmend unerträglich. Be
 i den staatlichen Maßnahmen wird keine Rücksicht auf Menschen mit psychi
 schen Problemen\, Wohnungslose und Illegalisierte usw. genommen. Viel mehr
  werden diese bewusst alleine gelassen. Auch Gefangene werden stärker iso
 liert\, da Besuchszeiten und Hofgang reduziert oder teilweise verboten wer
 den. Migrant*innen werden weiterhin abgeschoben oder in Abschiebegefängni
 ssen unter unmenschlichen Lebensbedingungen eingesperrt. Sicherheitsmaßna
 hmen wie Abstand und einfache Hygiene sind in überfüllten Lagern an den 
 Grenzen Europas wie Moria und Samos nicht umsetzbar. „Stay home\, stay s
 afe“ funktioniert für sie nicht. Viel mehr bedeutet es einen Verlust vo
 n wichtigen sozialen Kontakten und Hilfsangeboten. Viele Unterstützungs- 
 und Beratungsstellen haben geschlossen oder sind nur sehr eingeschränkt e
 rreichbar. Dabei wäre gerade jetzt der Bedarf groß. Häusliche Gewalt\, 
 psychischen Probleme…(die Liste ist lang). Alle diese Menschen wurden ni
 cht einfach vergessen. Es gehört zur Krisenpolitik\, dass diese systemati
 sch zurückgelassen und ausgeschlossen werden.\nMit dem Start der Pandemie
  haben Politiker*innen Wörter und Phrasen wie „Solidarität“ und „s
 oziale Verantwortung“ für sich entdeckt. Was das für sie bedeutet wurd
 e schnell klar. Für Pfleger*innen wurde zwar geklatscht\, aber viel mehr 
 gab es nicht. Teilweise gab es einen kleinen „Corona-Bonus“\, viele ha
 ben den aber nie bekommen. Zudem ist die Höhe nahezu lächerlich. Vor all
 em\, wenn man sich die Hilfspakete für Unternehmen und Konzerne vor Augen
  führt.\nWir rufen dazu auf\, sich gegenseitig zu unterstützen und solid
 arisch mit unseren Nachbar*innen zu sein. Nachbarschaftshilfe und andere S
 olidaritätsnetzwerke sind eine Möglichkeit\, uns so zu organisieren\, da
 ss niemand allein gelassen wird. Dabei ist es aber wichtig mit der staatli
 chen Politik auf ganzer Linie zu brechen. Für eine solidarische Organisie
 rung darf ein Staat kein Bezugspunkt sein.\nGerade weil es seit dem Beginn
  der Pandemie noch mehr rassistische Polizeikontrollen und Gewalt mit dem 
 Infektionsschutz als Vorwand gibt. Es sind gerade die migrantischen Jugend
 lichen\, die oft keinen eigenen Garten oder ein großes Haus haben\, die v
 on den Einschränkungen betroffen sind. Während die einen zu Hause entspa
 nnt sitzen können\, werden die anderen schikaniert\, weil sie das gleiche
  im öffentlichen Raum machen (müssen).\nZudem hat seit dem Beginn der Co
 rona-Pandemie der reaktionäre bürgerliche Mob probiert versucht\, sich d
 ie Straße zu nehmen. Woche für Woche tragen sie ihre antisemitischen-Ver
 schwörungideologien und anderen autoritäre Vorstellungen in die Öffentl
 ichkeit. Welche Gefahren dies mit sich bringt\, dürfte spätestens nach d
 en großen Demos in Leipzig und Berlin klar sein. Dort liefen Nazis Hand i
 n Hand mit den Verschwörungideolog*innen\, griffen Linke\, Journalist*inn
 en und andere Menschen an. Ihre antisemitische und konformistische „Revo
 lte“ steht jedem emanzipatorischen Umgang mit Corona entgegen.\nLasst un
 s daher zusammen auf die Straße gehen. Gegen die staatliche Corona-Politi
 k und gegen die Antisemit*innen der „Querdenken“-Demos!\nBitte achtet 
 drauf während der Demo eine (FFP 2) Maske zu tragen und achtet\, wo immer
  möglich\, auf Abstand zueinander. Wir wollen uns gegenseitig Schützen u
 nd gemeinsam für ein besseres Morgen auf die Straße gehen!\n\n*Die Aufta
 ktkundgebung wurde von der Stadionbrücke vor den Gästeeingang der HDI-Ar
 ena (Busstation Luise-Finke-Weg) verlegt. Zeitnah werden weitere Informati
 onen\, sowie ein Hygienekonzept veröffentlicht.\n&nbsp\;\n\nhttps://www.f
 acebook.com/events/528480221448793
CATEGORIES:Demo
END:VEVENT
END:VCALENDAR