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URL:https://rauszeit-termine.org/events/politik-und-verwaltung-sagen-probl
 emimmobilien-den-kampf-an-antiziganistische-diskurse-und-die-etablierung-n
 euer-politiken-am-beispiel-der-stadt-goettingen/
SUMMARY:„Politik und Verwaltung sagen Problemimmobilien den Kampf an“ 
 – Antiziganistische Diskurse und die Etablierung neuer Politiken am Beis
 piel der Stadt Göttingen
DESCRIPTION:Vortrag von Christian Hinrichs\nIm Sommer 2020 gerieten mehrere
  sog. „Problemimmobilien“ aus Göttingen bundesweit in die Schlagzeile
 n. Um einen massenhaften Corona-Ausbruch zu verhindern und „Ansteckungsg
 efahr“ für die gesamte Stadtgesellschaft zu minimieren\, folgte die Sta
 dtverwaltung einer Logik der kleinräumigen Eindämmung. So wurde insbeson
 dere ein Hochhaus mit Zäunen hermetisch abgeriegelt und die Quarantäne h
 underter Bewohner*innen mit polizeilichen Mitteln durchgesetzt. Diese Erei
 gnisse sind allerdings nur eines der jüngsten Kapitel in einem langjähri
 gen stadtpolitischen Problemdiskurs\, der die Effekte sozialräumlicher Se
 gregation mit rassistischen Zuschreibungen verknüpft. In seinem Vortrag a
 nalysiert Christian Hinrichs nicht nur die antiziganistischen Bedeutungseb
 enen dieses Problemimmobiliendiskurses am Beispiel von EU-Migration in Gö
 ttingen\, sondern beleuchtet weitergehend anhand von kommunalpolitisch imp
 lementierten Maßnahmen die Wirkungsweisen und Mechanismen des institution
 ellen Rassismus im städtischen Raum.\nChristian Hinrichs ist wissenschaft
 licher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Göttingen
 . Er ist Ko-Autor der Studie „Mechanismen des institutionellen Antizigan
 ismus: Kommunale Praktiken und EU-Binnenmigration am Beispiel einer westde
 utschen Großstadt“ (2021) für die Unabhängige Kommission Antiziganism
 us.\nMit einem Kommentar einer Vertreterin des Roma Center / Roma Antidisc
 rimination Network\, Göttingen.\n-------\nDer Vortrag findet online statt
  und ist Teil der Veranstaltungsreihe „Freizügigkeit für alle?“\, in
  welcher im Austausch von Wissenschaft und Praxis die Mechanismen und Wirk
 ungsweisen des Rassismus im EU-Binnengrenzregime beleuchtet werden. Warum 
 werden die Kommunen zu entscheidenden migrationspolitischen Akteuren in de
 r erweiterten Union? Weshalb entwickelt sich in diesem Kontext das Sozialr
 echt zu einem Instrument des Ausschlusses und der Migrationskontrolle? Und
  inwiefern strukturieren rassistische Deutungsmuster institutionelle Prakt
 iken des Ein- und Ausschlusses von Unionsbürger*innen?\nEin Projekt des I
 nstituts für Didaktik der Demokratie der Leibniz Universität in Kooperat
 ion mit dem Bildungsforum gegen Antiziganismus\, der Hochschule Hannover u
 nd der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen.\nGefördert
  im Rahmen der Ausschreibung „Zukunftsdiskurse“ des Niedersächsischen
  Ministerium für Wissenschaft und Kultur.\nWebsite: https://www.idd.uni-
 hannover.de/.../institutioneller.../
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