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 ke-in-polizei-und-bundeswehr/
SUMMARY:Neonazis in Uniform – Rechte Netzwerke in Polizei und Bundeswehr
DESCRIPTION:Ein Vortrag von Sebastian Wehrhahn.\n\nMehrere zehntausend Schu
 ss Munition\, dazu Waffen im zweistelligen Bereich und Blendgranaten fande
 n die Beamt*innen\, als sie 2017 das Gelände des ehemaligen SEK-Poliziste
 n Marko G. durchsuchten. Dieser ist einer der führenden Köpfe des Nordkr
 euz-Netzwerkes\, in dem sich unter anderem Polizisten\, Reservisten und So
 ldaten zusammengeschlossen haben. Die Mitglieder sammelten Geld\, Munition
  und Waffen für den Tag X. Unter anderem sollen sie Pläne zur Entführun
 g und Ermordung von Linken geschmiedet haben. Bei diesem Netzwerk\, das we
 der vollständig aufgeklärt noch entwaffnet wurde\, handelt es sich nicht
  um einen Einzelfall. Immer wieder berichten Medien über rechte Gruppen m
 it Beziehungen zu Polizei und Bundeswehr\, die Feindeslisten anlegen\, Waf
 fen entwenden und Vorbereitungen für den Umsturz treffen. Das wirft unter
  anderem die Fragen auf\, welche Voraussetzungen in den Polizei-Apparaten 
 die Bildung solcher Netzwerke begünstigen\, ob und wie sich diese Bedingu
 ngen ändern lassen und welche Maßnahmen darüber hinaus nötig sind\, um
  der Gefahr bewaffneter rechter Organisierung von Feinden der Demokratie z
 u begegnen. Auch die historische Dimension ist von Bedeutung. Nicht nur gi
 bt es in der jüngeren Geschichte immer wieder ähnliche Vorfälle – auc
 h die Traditionen\, die offiziell und inoffiziell in den Apparaten gepfleg
 t werden\, spielen eine wichtige Rolle bei der Beantwortung der Frage: Wel
 che Gefahr droht aus den Institutionen heraus?\n\nSebastian Wehrhahn studi
 erte Philosophie\, Geschichte und Soziologie in Berlin. Er arbeitet zur ex
 tremen Rechten mit Schwerpunkt auf Rechtsterrorismus in Geschichte und Geg
 enwart. Zuvor war er unter anderem für die Mobile Beratung gegen Rechtsex
 tremismus Berlin tätig.\n\nBarrierefreiheit: Die Räume der sowie die Toi
 letten sind für Rollstuhlfahrer:innen  erreichbar. Einschränkung: Aller
 dings sind nicht alle Türen im Haus der Region elektronisch - diese stell
 en eine Barriere dar.\n\nDies ist eine Veranstaltung der Gedenkstätte Ahl
 em.\n\nGedenkstätte Ahlem (Region Hannover)\nHeisterbergallee 10 | 30453 
 Hannover\nTelefon: 0511 616-23745\nE-Mail: gedenkstaette@region-hannover.d
 e\nInternet: www.gedenkstaette-ahlem.de\nInstagram: @gedenkstaetteahlem
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  Hannover\, Niedersachsen\, 30169\, Deutschland
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