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 teuropa-arrangieren/
SUMMARY:Grenzenlose Mobilität – begrenzende Institutionen? Wie sich Schu
 le und Quartier um „die Einwanderung aus Südosteuropa“ arrangieren
DESCRIPTION:Vortrag von Karin Cudak\nGrenzenlose Mobilität\, begrenzende I
 nstitutionen? - Wie sich Schule und Quartier um „die Einwanderung aus S
 üdosteuropa“ arrangieren\n„Wer die Gesellschaft verändern will“\, 
 bemerkt der Soziologe Armin Nassehi\, „verändert ihre Organisationen“
 . Das klingt einfacher\, als es ist. Denn institutionelle Arrangements ver
 weisen auf eigenwillige Geschichten\, ihre Strukturen und Semantiken folge
 n eingeschliffenen Mustern. Am Beispiel von gesellschaftlicher Mobilität 
 und Vielfalt zeigt sich jedoch\, dass diese Arrangements auch Wandlungen u
 nterliegen. Die europäische Freizügigkeit verdeutlicht dies in besondere
 m Maße: Sich frei im EU-Binnenraum zu bewegen\, mobil zu sein\, gehört 
 – jenseits pandemischer Zeiten – zur Selbstbeschreibung des politische
 n Projekts der EU par excellance. Als Bürgerrecht steht die Freizügigkei
 t allen Unionsbürger*innen offen. Öffentliche Debatten\, institutionelle
 r Alltag und soziales Miteinander sprechen diesbezüglich allerdings sehr 
 unterschiedliche Sprachen. Karin Cudak widmet sich in ihrem Vortrag diesem
  widersprüchlichen Sachverhalt und blickt – jenseits programmatischer S
 elbstbeschreibungen – auf EU-Mobilität im urbanen Alltag. Bezugnehmend 
 auf ihre langjährige Forschung beleuchtet sie die Frage: Wie gehen Schule
  und Quartier mit EU-Migration ‚aus Südosteuropa‘ um?\nMit einem Komm
 entar von Guillermo Ruiz\, Zentralrat der Deutschen Sinti und Roma.\nKarin
  Cudak\, Sozial- und Bildungswissenschaftlerin\, ist wissenschaftliche Mit
 arbeiterin an der Universität Flensburg\, Lehrerin und Lehrbeauftragte an
  der Hochschule Hannover. Sie ist u.a.\nKo-Autorin der „Romnokher-Studie
  2021. Ungleiche Teilhabe. Zur Lage der Sinti und Roma in Deutschland“ (
 2021) und Autorin der Studie „Bildung für Newcomer. Wie Schule und Quar
 tier mit Einwanderung aus Südosteuropa umgehen“ (2017).\n-------\nDer V
 ortrag findet online statt und ist Teil der Veranstaltungsreihe „Freizü
 gigkeit für alle?“\, in welcher im Austausch von Wissenschaft und Praxi
 s die Mechanismen und Wirkungsweisen des Rassismus im EU-Binnengrenzregime
  beleuchtet werden. Warum werden die Kommunen zu entscheidenden migrations
 politischen Akteuren in der erweiterten Union? Weshalb entwickelt sich in 
 diesem Kontext das Sozialrecht zu einem Instrument des Ausschlusses und de
 r Migrationskontrolle? Und inwiefern strukturieren rassistische Deutungsmu
 ster institutionelle Praktiken des Ein- und Ausschlusses von Unionsbürger
 *innen?\nEin Projekt des Instituts für Didaktik der Demokratie der Leibni
 z Universität in Kooperation mit dem Bildungsforum gegen Antiziganismus\,
  der Hochschule Hannover und der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in 
 Niedersachsen.\nGefördert im Rahmen der Ausschreibung „Zukunftsdiskurse
 “ des Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.\nWebs
 ite: https://www.idd.uni-hannover.de/.../institutioneller.../
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