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SUMMARY:Gerechtigkeit für Qosay Sadam Khalaf
DESCRIPTION:Kommt mit uns am 03.06. um 18 Uhr an der Christuskirche auf die
  Straße\, um Gerechtigkeit für Qosay Sadam Khalaf einzufordern!\n\nQosay
  Sadam Khalaf starb in der Nacht vom 05. auf den 06. März diesen Jahres\,
  nachdem er in Delmenhorst in Polizeigewahrsam genommen wurde. Ausgangspun
 kt des Ganzen war eine Kontrolle wegen „mutmaßlichem Betäbungsmittelko
 nsum“. Eine Obduktion von Qosays Körper zeigt Spuren von Gewalteinwirku
 ng: Einblutungen\, Wunden und Abschürfungen. Doch der Tod wird von der Po
 lizei nur als „tragischer Unglücksfall“ abgewiesen - wieder mal. Ein 
 kritisches Hinterfragen des Rassismus der Polizei bleibt aus.\nQosay war a
 ls Jugendlicher vor der Terrormiliz des Islamischen Staat geflohen. Sein V
 ater hatte ihn aus Südkurdistan nach Europa geschickt. Um dem Völkermord
  an den Yezid*innen zu entgehen\, baute er sich ein neues Leben in Deutsch
 land in der Hoffnung um Sicherheit und Frieden auf. Doch was ist das für 
 eine Sicherheit und was ist das für ein vermeintlicher Frieden in Deutsch
 land\, in dem Menschen unerklärt in Polizeigewahrsam sterben\, in dem str
 ukturell und institutionell Rassimus besteht\, in dem Kritik an der besteh
 enden Problematik abgewiesen und Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Hau
 tfarbe sterben müssen?\n\nWir fordern lückenlose Aufklärung! In Deutsch
 land hat es schon mindestens 181 Tote in Polizeigewahrsam gegeben. Rassist
 ische Kontrollen bzw. Racial Profiling ist für viele Menschen in Deutschl
 and Alltag. Gleichzeitig wird die Polizei vom Großteil der Menschen in Sc
 hutz mit dem Argument genommen\, dass diese für Sicherheit sorgen. Dabei 
 ist diese vermeintliche Sicherheit ein Privileg und keine Normalität.\n\n
 Wir stellen die Institution Polizei und den Bullenstaat\, in dem wir leben
 \, grundsätzlich in Frage. Die Polizei ist und bleibt das Gewaltmonopol e
 ines Staates mit rassistischem Status Quo. Ungeklärte Todesfälle wie die
 ser von Qosay Khalaf werden sich wiederholen\, solange nicht strukturelle 
 Veränderungen stattfinden. Aus diesem Grund fordern wir eine radikale Hal
 tung einzunehmen und sich kämpferisch gegen den Sicherheitsapparat des Bu
 llenstaates\, in dem wir leben\, zu stellen. Nur so können wir Gerechtigk
 eit erlangen.\n\nFür Qosay Sadam Khalaf\, für Oury Jalloh\, für George 
 Floyd\, für Halim Dener und für alle anderen!\n\n
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