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 halim-dener/
SUMMARY:Für ein würdevolles Gedenken an Halim Dener!
DESCRIPTION:Rassistische Polizeigewalt hat System! Staatlicher Rassismus t
 ötet!\nFür die Aufklärung der Morde an Halim Dener und allen Anderen! G
 erechtigkeit für Halim Dener und alle Anderen!\n\nAm 30.06.1994 – vor 2
 7 Jahren – ist Halim Dener im Alter von gerade einmal 16 Jahren hier in 
 Hannover von einem SEK Polizisten in Zivil erschossen worden. Der Tod von 
 Halim Dener hat viele Facetten: Er steht nicht nur exemplarisch für die s
 tändige Kriminalisierung der Solidarität mit dem kurdischen Befreiungska
 mpf. Er zeigt auch\, wie eine sich gegenseitig deckende Polizei und Justiz
  unbeschadet aus der Verantwortung ziehen kann\, wenn Menschen durch ihre 
 Hand ihr Leben lassen. Halim Deners Tod zeigt beispielhaft\, dass von Rass
 ismus betroffene Menschen in der BRD einem besonders hohen Risiko ausgeset
 zt sind\, ihr Leben durch den Staat und seine rassistischen Institutionen 
 zu verlieren.\n\nHalim Dener ist kein Einzelfall: Seit 1990 sind in der BR
 D mindestens 183 Schwarze Menschen\, People of Colour und andere Personen 
 in Gewahrsam bzw. durch Polizeigewalt gestorben. Diese erschreckende Zahl 
 zeigt\, dass der Zusammenhang von Rassismus und staatlicher Gewalt\, gegen
  den Vertreter*innen von Communities of Color seit Jahren ankämpfen\, in 
 vielen Fällen im Tod der Betroffenen gipfelt. Schwarze Menschen und Peopl
 e of Color sind alltäglich von institutioneller Gewalt betroffen. Racial 
 Profiling\, die Verweigerung gesundheitlicher Versorgung in Abschiebehaft 
 oder körperliche Übergriffe in U-Haft: das ist ein tödliches Risiko. Di
 e alltäglichen rassistischen Übergriffe deutscher Sicherheitsbehörden u
 nd ihre hundertfache tödliche Eskalation in den letzten Jahrzehnten lasse
 n sich mit Blick die deutsche Geschichte als historische Kontinuität begr
 eifen. Sie sind u.a. Ergebnis einer inkonsequenten Entnazifizierung: So wa
 ren nach der Zerschlagung des Nationalsozialismus in sämtlichen Instituti
 onen – vom Verfassungsschutz über die Kriminalämter bis zur Bundeswehr
  – Nationalsozialist*innen tätig. Heute zeigt sich dies in Praktiken un
 d Theorien dieser Behörden – und letztlich in der Verstrickung in recht
 e Netzwerke wie den NSU (2.0)\, Nordkreuz ……\n\nRassistische Gewalt is
 t ein fester Bestandteil der Institution Polizei\, historisch wie gegenwä
 rtig. Die Polizei ist schlichtweg nicht zu unser aller Schutz gemacht. Gle
 ichzeitig wird sie von Seiten der politischen Entscheidungsträger*innen d
 urch immer mehr Befugnisse ermächtigt\, die neoliberal verursachten sozia
 len Probleme und Konflikte auf ihre Weise zu lösen: Durch Gewalt in Form 
 von körperlichen Angriffen\, Strafverfolgung\, und Haftstrafen. Praktiken
  wie das Racial Profiling und die Tatsache\, dass es Strafbestände und ju
 ristische Haftgrundlagen gibt\, die lediglich Menschen ohne deutschen Pass
  betreffen können (etwa „illegale Einreise“ oder „Residenzpflicht
 “)\, führen zu einem massiven Ungleichgewicht zulasten der rassistisch 
 markierten Personen in diesem Land.\n\nWir rufen daher dazu auf\, eure Wut
  über diese Verhältnisse auf die Straße zu tragen! Zu viele Menschen ha
 ben aufgrund rassistischer Zuschreibungen staatlicherseits ihr Leben lasse
 n müssen! Zu viele von Rassismus betroffene Menschen sehen sich tagtägli
 ch dem Risiko ausgesetzt\, in die tödliche „Obhut“ des Staates zu ger
 aten!\n\nGleichzeitig wollen wir den Opfern von Polizeigewalt gedenken und
  ihre Kämpfe weiterführen. Halim Dener ist als Jugendlicher vor dem tür
 kischen Folterstaat in die BRD geflohen. Seinem Widerstand gegen die türk
 ische Aggression gegenüber Kurdinnen und Kurden hat er hier in Hannover m
 it Plakaten Ausdruck verliehen. Am Steintor wurde er dabei schließlich er
 mordet. Was ihm hier zum Verhängnis wurde\, ist neben der von Rassismus d
 urchzogenen Polizei letztlich auch eine Außenpolitik\, die die Bundesregi
 erung bis heute konsequent verfolgt: Ganz im Sinne des AKP-Regimes geht di
 e BRD rigoros gegen all jene vor\, die sich mit der kurdischen Freiheitsbe
 wegung solidarisieren. Anstatt die Bemühungen um eine progressive Gesells
 chaft\, die auf Geschlechterbefreiung\, Ökologie und Basisdemokratie aufb
 aut\, zu unterstützen\, kriminalisiert die BRD all jene\, die das tun und
  versorgt den türkischen Staat mit Waffen für die Zerstörung dieser gel
 ebten Utopie. Die deutschen Sicherheitsbehörden verwischen dabei die Gren
 zen von Innen- und Außenpolitik und nutzen jeden Vorwand\, um gegen die k
 urdische Freiheitsbewegung in Deutschland vorzugehen.\n\nKommt also zur Ku
 ndgebung am 30. Juli!\nKommt zur Demo am 03. Juli und seid laut!\nFür all
  jene\, die aufgrund rassistischer Zuschreibungen tagtäglich Polizeigewal
 t erleben! Für Gerechtigkeit für Halim Dener\, Oury Jalloh\, Aman Alizad
 a und alle\, die durch die tödliche Eskalation institutioneller rassistis
 cher Gewalt ihr Leben lassen mussten!\nFür die vollständige Aufklärung 
 der Todesumstände von Qosay Khalaf!\nSchluss mit der militärischen Zusam
 menarbeit mit dem faschistischen AKP Regime! Schluss mit der Kriminalisier
 ung der kurdischen Freiheitsbewegung!\nWeg mit dem Verbot der PKK!\nHalim 
 Dener – Das war Mord!\n\n\n\nhttp://halimdener.blogsport.eu/
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