BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//7.2.3.1//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:7563@rauszeit-termine.org
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20211122T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20211122T190000
DTSTAMP:20211122T151652Z
URL:https://rauszeit-termine.org/events/die-angst-vor-den-feministinnen/
SUMMARY:Die Angst vor den Feministinnen
DESCRIPTION:Onlineveranstaltung! Link zur Veranstaltung: https://us06web.zo
 om.us/j/86365828111\n\nLinke Männer haben Angst vor Feministinnen.\nDoch 
 gesteht man sich eine Furcht nicht ein und verdrängt sie\, zum Beispiel\,
  weil sie dem positiven Selbstbild als nettem Typen oder Profeministen wid
 erspricht\, handelt man nicht weniger in ihrem Bann. Dabei wäre allein di
 e aggressionsbereite Angst vor Frauen\, die Männern im Patriarchat ganz g
 enerell gemein ist\, schon schlimm genug. Unter Linken allerdings verfüge
 n Frauen nicht bloß durch ihre Körper und ihre weibliche Sexualität üb
 er etwas\, das Männer zugleich anzieht\, sie aber auch in ihren maskuline
 n Autonomiewünschen verunsichert. Hier sind sich Frauen als auch andere m
 arginalisierte Geschlechter darüber hinaus ihrer objektiv beschissenen ge
 sellschaftlichen Lage bewusst. Sie organisieren sich\, kämpfen kollektiv 
 gegen Sexismus\, sexuelle Gewalt und männliche Dominanz. Und weil das so 
 ist\, reicht es für linke Männer nicht mehr aus\, das Patriarchat stets 
 nur bei anderen\, schlechteren\, fremden\, rechten oder rassifizierten Mä
 nnern zu verorten. Sie spüren: Das eigene zwielichtige Verhältnis zu Fra
 uen und Sexualität steht im Scheinwerferlicht. Und kann Konsequenzen habe
 n. Darum bekennen sich linke Männer zwar öffentlich artig zum Feminismus
  und finden laute Frauen auch irgendwie ganz gut\, bekämpfen sie jedoch h
 intenrum durch allerlei Mittel: durch Passivität\, Sturheit und Selbstmit
 leid bis hin zur männerbündischen Intrige.\n\nIm Vortrag sollen einige B
 eobachtungen und Mechanismen des Phänomens dargelegt und so gezeigt werde
 n\, dass es für praktischen Antifeminismus keine „Antifeministen" brauc
 ht – oder\, anders gesagt: dass keine Feinde braucht\, wer solche Verbü
 ndeten hat.\n\nZum*r Referent:in: Jeja Klein macht freien Journalismus unt
 er anderem für queer.de\, das nd\, Supernova oder die analyse &amp\; krit
 ik und beschäftigt sich mit Geschlecht\, Männlichkeit und sexueller Gewa
 lt. Pronomen: Es („Sie" ist aber auch okay\, so lange es für nichtbinä
 re Personen kein anerkanntes Pronomen gibt)\n\n-- Aus der Reihe Riot statt
  Rosen --
CATEGORIES:Online,Vortrag
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20211031T020000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR