Armut und Gefängnis – Eine kurze Einführung zur Knastkritik am Beispiel der Ersatzfreiheitsstrafe

Datum/Zeit
Dienstag - 11.02.2020
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort
LKA

Kategorien

Eintritt frei

Kontakt: -



Schneller als gemeinhin bekannt und mit zunehmender Häufigkeit werden in Deutschland Ersatzfreiheitsstrafen verhängt. Menschen, die verhängte Tagessätze nicht zahlen können, müssen stattdessen in den Knast.
Typische so geahndete Delikte sind das Nutzen von Bus und Bahn ohne gültigen Fahrschein, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Ladendiebstahl. Dies trifft logischerweise sehr oft arme Menschen und ist nur ein Beispiel dafür, wie Armut strafverschärfend wirkt und durch den Justizapparat ein Milieu von Delinquent_innen produziert wird.
Die Naturfreundejugend Berlin und die Gruppe KNAS[] aus Frankfurt am Main arbeiten gegenwärtig gemeinsam an einer Kampagne zur Abschaffung der Ersatzfreiheitsstrafe. An diesem Abend wollen wir über diese Praxis aufklären und auch über weitergehende Möglichkeiten der Entknastung diskutieren.

 

Im Anschluss wird es Suppe geben. Ab 20 Uhr öffnet die Kneipe.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe “Die Mauern dieser Gesellschaft – gegen Knast, Psychiatrie und andere einsperrende Institutionen” statt.