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 infuehrung/
SUMMARY:Antisemitismus im Feminismus - Eine Einführung
DESCRIPTION:Kein Platz für Jüdinnen? Formen des feministischen Antisemiti
 smus\nFeministInnen bezeichnen sich heute oft als „intersectional femini
 st“. Das soll abbilden\, dass FeministInnen für sich beanspruchen\, nic
 ht nur gegen sexistische Diskriminierung zu kämpfen\, sondern für einen 
 inklusiven Feminismus stehen wollen\, der auch die Kategorien race und cla
 ss\, also rassistische und klassistische Diskriminierungen\, in den Blick 
 nimmt. So versuchen aktuelle feministische Strömungen Feminismus nicht nu
 r als Bewegung weißer Mittelstandsfrauen zu definieren\, sondern Feminism
 us als gemeinsamen Kampf unterschiedlichster Frauen und LGBTIQ zu verstehe
 n.\nTrotz dieser vermeintlichen Sensibilität gegenüber verschiedenen Dis
 kriminierungsformen nehmen die antisemitischen Tendenzen in aktuellen femi
 nistischen Strömungen zu oder treten sichtbarer und hörbarer zutage. Vie
 le (queer-) feministische Gruppen unterstützen BDS (Boycott Divestment Sa
 nctions)\, werfen Israel Homonationalismus und Pinkwashing vor und vertret
 en so antizionistische und antisemitische Positionen. Antisemitismus im Fe
 minismus ist dabei aber weder ein neues noch ein rein queeres Phänomen\, 
 sondern zieht sich durch diverse feministische Strömungen und Theorien. I
 nsbesondere seit dem 7. Oktober 2023 äußert sich der Antisemitismus in d
 er Linken und im Feminismus jedoch ganz ungebrochen und in neuer Qualität
  wie Quantität.\nIm Vortrag führt die Referentin in verschiedene Formen 
 von modernem Antisemitismus ein und zeigt\, wie sich diese Formen auch in 
 feministischen Theorien und Strömungen der Vergangenheit und Gegenwart fi
 nden.\nZur Referentin:\nRandi Becker hat Sozialwissenschaften\, Soziologie
  und Politische Theorie in Gießen\, Darmstadt und Frankfurt studiert und 
 ist Doktorandin der Universität Passau. Sie arbeitet als Lehrbeauftragte 
 an verschiedenen Universitäten sowie als Dozentin der politischen Bildung
  vor allem zu den Themen Rassismus\, Sexismus\, Antisemitismus und NS-Aufa
 rbeitung.
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