Vollmondkurzfilme: Hijo de Puta Productions

Datum/Zeit
Dienstag - 25.09.2018
20:30

Veranstaltungsort
Kino im Sprengel

Kategorien


# Zu Gast sind Moritz Koneffke, Paula Marien, Maurice Wilmes und Daniela Reyes Ríos

Kurztext: Filmische Experimente einer noch unbekannten Gruppe, die eines eint – ein Unbehagen mit dem Zeitgeist.

Hijo de Puta Productions besteht aus einer Gruppe junger Menschen, die sich während des Studiums in Jena kennengelernt haben. Aus einer Phantasterei entwickelte sich im Jahr 2016 das erste gemeinsame Filmprojekt. Durch verschiedene Perspektiven und Interessen entstanden stilistisch unterschiedlichste Werke, die aber ein Unbehagen mit dem Zeitgeist eint.

– FRAGMENTE DES SCHRECKENS
von Moritz Koneffke, Daniela Reyes Ríos, Maurice Wilmes, D 2016, 12 min.
Drei Episoden nähern sich auf unterschiedlicher Weise dem Schrecken: zwischen Albtraum und Realität. Ihren Zusammenhang stiftet nicht Narration, sondern Dramaturgie. Dieser Film war zugleich das erste Projekt und die Initialzündung von Hijo de Puta Productions.

– VERBINDUNG
von Daniela Reyes Ríos, D 2017, 6 min.
Eine ungewöhnliche Ton-Bild-Beziehung zeigt die Gefühle hinter einem Blick, einem Lächeln, einer Berührung, einer Verbindung zwischen zwei Personen. Mimik und Straßengeräusche erzählen die Geschichte.

– EINE PRISE EROTIK
von Daniela Reyes Ríos, D 2017, 6 min.
Eine Person ist bei ihrer gewöhnlichen Routine auf dem Weg zur Straßenbahn, alles scheint normal, bis er in Straßenbahn einen erotischen Manga herausnimmt. Komische Blicke, Scham aber auch etwas Lust sind dabei.

– DRIVERS
von Georg-Lester Dorn, Moritz Koneffke, Paula Marien, D 2017, 10 min., ,
Parkplätze werden vor allem nachts ein immer knapperes Gut. Verschiedene Anwohner zeigen ihre Strategien, wie sie mit dieser Situation umgehen.

… A BUTTERFLY
von Paula Marien, D 2018, 1 min.
Der Kurz-Animationsfilm basiert auf einem Haiku von Arakida Moritake und überträgt die Bilder des Gedichtes in eine Nacht der heutigen Welt.

– CHRONIK EINES BRUCHS
von Maurice Wilmes, D 2018, ca. 7 min., ,
Auf einmal ist kein Kontakt mehr möglich. Das Zerbrechen der vertrauten sozialen Ordnung stößt die Protagonistin innerhalb weniger Minuten in eine metaphysische Einsamkeit.